Kultur- & Architekturgeschichte Südostasiens
(Thailand & Kambodscha)
17. November - 3. Dezember 2017
Programm
Tag 6
Do, 23.11.2017
Stacks Image 278289
Die früheren Anlagen von Angkor
Die Khmer verdankten ihre ab dem 9. Jh. zunehmende politische und wirtschaftliche Dominanz in Südostasien unter anderem einem ausgeklügelten Irrigationssystem, dank dessen Millionen von Menschen ernährt und in Bauprojekten und Armeen eingesetzt werden konnten.
Stacks Image 278362
Stacks Image 278383
Wir beginnen unsere Besichtigungen im Urwald auf dem Phnom Kulen. Dieser Berg gilt als Geburtsort der Angkor-Periode und ist für viele Kambodschaner heilig. Hier befinden sich im Flussbett eingravierte Shiva-Linga-Symbole des Devaraja-Gott-Königskults aus dem frühen 9. Jahrhundert.
Die Anlage von Beng Mealae wird auf das späte 11. Jahrhundert datiert. Sie wurde somit etwa in der gleichen Zeit erbaut wie die berühmtere Schwester Angkor Wat. Vom Urwald überwuchert sind die Spuren der Zeit hier besonders eindrücklich ersichtlich.

Im nahegelegenen Flussbett lassen sich heute noch Stellen besichtigen, die als Steinbrüche zur Gewinnung der Sandsteinblöcke dienten, welche für die Errichtung der Anlagen nach Angkor Wat geschleppt wurden.

info@fach.reisen

044 252 80 62

079 759 09 35